Förderung der medizinischen Forschung bezüglich Erkrankungen des Immunsystems

Die Fritz-Bender-Stiftung fördert entsprechend ihrer satzungsgemäßen Zweckbestimmung immunologische Forschungsvorhaben von Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Instituten, besonders von Universitäten und Hochschulen. Die Förderung der Stiftung konzentriert sich vor allem auf Forschungsprojekte, deren zentrales Thema in der Untersuchung von Vorgängen des immunologisch defizienten Organismus liegt. 

Hinsichtlich der Anforderungen an Form und Inhalt von Förderanträgen und der für die Dokumentation eines Vorhabens notwendigen Unterlagen, folgt die Fritz-Bender-Stiftung den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 
Entsprechend nimmt sie Förderanträge, die formal nach den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Einzelanträge abgefasst wurden und einen signifikanten Erkenntnisgewinn eines immundefizienten Organismus erwarten lassen zur Peer-Review-Begutachtung entgegen. Dabei bezieht sich die thematische Förderung vor allem auf die holistische Position des Immunsystems im Organismus und Interaktionspartner, die die funktionelle Integrität eines Organismus im Gesund- und Krank-Sein determinieren.
Klinische Studien werden im allgemeinen nicht gefördert.

Die Fritz-Bender-Stiftung bevorzugt Anschubfinanzierung neuer, auch unkonventioneller Ideen. Vor allem junge Wissenschaftler, die habilitiert oder gerade im Habilitationsverfahren sind, sollen ermutigt werden, einen Antrag auf ein Forschungsvorhaben für 2 bis maximal 3 Jahre zu stellen.

Die Entscheidungskriterien der Fritz-Bender-Stiftung liegen primär bei der Originalität der Durchführbarkeit, dem zu erwartenden Erkenntnisgewinn und der Nachhaltigkeit in der Wissenschaft, sowie der Umsetzung in Therapiemodalitäten. 

Die Entscheidung über den Antrag erfolgt durch den Stiftungsrat der Fritz-Bender-Stiftung auf der Grundlage der Empfehlung und Expertise des Beirats Immunforschung.
Ein Rechtsanspruch auf Förderung ist ausgeschlossen.
Anträge sind bis spätestens 1.September eines Jahres elektronisch und in gedruckter Form (in doppelter Ausfertigung) bei der Stiftungsratsvorsitzenden 
Frau Johanna Huber, Uppenbornstraße 38 , 81735 München, einzureichen. 
Es ist mit einem Entscheidungszeitraum bis Anfang Dezember zu rechnen.

Seit 1988 wurden Forschungsprojekte von folgenden Universitäten/Hochschulen gefördert: 

Die bisher von der Stiftung an diese Förderinstitute erbrachten Förderleistungen betrugen insgesamt rund 14 Mio. €